Die Grundwasserabsenkung

Da der Grundwasserspiegel in Berlin bei ca. 3 m liegt und die Baugrube eine Tiefe von 10 m haben sollte, musste das Grundwasser im Baustellenbereich abgesenkt werden. Dafür wurden in der Nähe der zukünftigen Baugrube mehrere Brunnen gebohrt, aus denen das Wasser dann über ein Rohrleitungssystem in die städtische Kanalisation gepumpt werden konnte. Die Pumpen liefen von nun an Tag und Nacht, um erst die Baustelle und später dann den Bunker selbst trocken zu halten. Für die Abführung des Grundwassers wurde eine Abwasserleitung angelegt. Diese verlief abschüssig quer durch den Garten der Reichskanzlei und mündete in die Kanalisation an der Herrmann-Göring-Strasse.